Flächen & Kubatur

Flächenberechnung nach DIN 277

Brutto-Grundfläche, Nutzungsfläche, Brutto-Rauminhalt: Wir berechnen die Flächen und Rauminhalte Ihres Gebäudes nach DIN 277:2021-08, geprüft von einem eingetragenen Architekten. Für Kostenschätzung, Versicherung, Vermietung und Bewertung.

Wohnfläche = WoFlV · Gebäudefläche = DIN 277. Sie brauchen die Wohnfläche einer Wohnung oder eines Hauses? Wohnflächenberechnung nach WoFlV

Alle Ergebnisse durchlaufen eine interne Qualitätskontrolle, überwacht durch Geschäftsführer Stefan Kratzert, eingetragener Architekt (BYAK, Mitglieds-Nr. 175549).
Konform nach:DIN 277

Was wir nach DIN 277 berechnen

Grundflächen

  • Brutto-Grundfläche (BGF): die gesamte Grundfläche aller Geschosse, gemessen bis zu den Außenkanten. Sie ist die Basis für Kostenkennwerte in €/m².
  • Konstruktions-Grundfläche (KGF): die Fläche, die Wände, Stützen und Pfeiler einnehmen.
  • Netto-Raumfläche (NRF): die nutzbare Fläche zwischen den Bauteilen. Sie teilt sich auf in:
    • Nutzungsfläche (NUF): Flächen, die der eigentlichen Nutzung dienen, etwa Büro, Lager oder Verkauf.
    • Technikfläche (TF): Flächen für die Haustechnik, etwa Heizung oder Lüftung.
    • Verkehrsfläche (VF): Flure, Treppen und Aufzüge.

Rauminhalte

  • Brutto-Rauminhalt (BRI): das gesamte umbaute Volumen des Gebäudes einschließlich Dachraum. Er ist die Basis für Kostenkennwerte in €/m³ und für den Versicherungswert.
  • Netto-Rauminhalt (NRI): das Volumen der Räume innerhalb der Bauteile.

Wir rechnen nach der aktuellen Fassung DIN 277:2021-08 und unterscheiden dabei Regelfall (R) und Sonderfall (S) der Raumumschließung.

Wofür Sie die Werte brauchen

  • Kostenschätzung nach DIN 276: Kostenkennwerte beziehen sich auf die BGF (€/m²) oder den BRI (€/m³).
  • Gebäudeversicherung: Der Versicherungswert wird häufig über den umbauten Raum ermittelt.
  • Baugenehmigung in Bayern: Die Gebühren bemessen sich am Rohbauwert, und der wird über den Brutto-Rauminhalt bestimmt.
  • Vermietung und Verwaltung: Nutzungsflächen dienen als Grundlage für Flächenaufstellungen und Nebenkostenschlüssel. Für Mietflächen nach gif gibt es die MF-G-Berechnung → Flächen und Kubatur
  • Projektentwicklung, Bewertung, Transaktion: Die Werte gehen in Bestandsaufnahme, Due Diligence und Wertermittlung ein.

Auch für Wohngebäude

Die DIN 277 gilt für alle Gebäude, nicht nur für Gewerbe. Auch ein Wohnhaus braucht die BGF, wenn die Kosten geschätzt werden sollen. Die Wohnfläche selbst regelt die DIN 277 aber nicht.

Gemischte Fälle trennen wir sauber. Ein Beispiel ist die Hausmeister- oder Betriebsleiterwohnung im Gewerbebau: Für die Wohnung rechnen wir nach WoFlV, für das Gebäude nach DIN 277.

Welche Unterlagen wir brauchen

  • Für die Flächen: Grundrisse aller Geschosse, bemaßt oder maßstäblich.
  • Für den Rauminhalt zusätzlich:
    • ein bemaßter Gebäudeschnitt. Liegt der Schnitt nur auf Papier oder als PDF vor, digitalisieren wir ihn als Zusatzposition: Gebäudeschnitt aus Bestandsplan, 99 € je Schnitt. Damit übertragen wir einen vorhandenen Schnitt. Einen fehlenden Schnitt können wir aus Grundrissen nicht ableiten, denn die Dachform geht aus einem Grundriss nicht hervor.
    • Bei Flachdächern reichen statt des Schnitts belastbare Geschosshöhen.
    • Ohne Schnitt und mit geneigtem Dach brauchen wir ein Aufmaß vor Ort.

So läuft es ab

  1. Schritt 1

    Anfrage stellen

    Sie wählen im Konfigurator die Werte, die Sie brauchen, und laden Ihre Pläne hoch.

  2. Schritt 2

    Angebot erhalten

    Sie bekommen in der Regel innerhalb von zwei bis drei Stunden ein Festpreis-Angebot.

  3. Schritt 3

    Berechnung

    Ein Architekt erstellt die Berechnung und prüft sie.

  4. Schritt 4

    Ergebnis

    • Für die Flächen: eine Flächenaufstellung nach DIN 277 mit Zertifikat.
    • Für den Rauminhalt: eine Berechnungsaufstellung mit Angabe des Messverfahrens und der verwendeten Planunterlagen.

Was kostet eine Flächenberechnung nach DIN 277?

Der Preis hängt von der Zahl der Geschosse, der Gebäudegröße und den Unterlagen ab. Deshalb bekommen Sie ein Festpreis-Angebot statt eines Pauschalpreises von der Stange. Sichtbar vorab: Die Digitalisierung eines vorhandenen Schnitts kostet 99 € je Schnitt.

Häufige Fragen

Für wen ist das?

Diese Leistung ist besonders für folgende Zielgruppen relevant.

Konkrete Anwendungsfälle

Typische Situationen, in denen unsere Kunden diesen Service einsetzen — und was dabei herauskommt.

H&G Haus & Grund Verwaltungs GmbH Karlsruhe — Wohnflächen nach WoFlV

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Szenario

Für zwei Mehrfamilienhäuser (16 bzw. 12 Wohneinheiten) im Verwaltungsbestand wurden belastbare Wohnflächen benötigt — Grundlage für Mietabrechnung und Verwaltung, die nicht aus aktuellen, geprüften Flächenangaben vorlag.

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Lösung

Wohnflächenberechnung aller Einheiten nach Wohnflächenverordnung (WoFlV) auf Basis der vorhandenen Pläne, je Wohnung nachvollziehbar aufgeschlüsselt.

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Ergebnis

Geprüfte, einheitliche Wohnflächen pro Einheit als belastbare Grundlage für Verwaltung und Abrechnung.

groupHausverwaltungen mit Wohnflächenbedarf im Bestandsportfolio

WGS Südwestfalen e.G. — Neuberechnung nach Modernisierung

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Szenario

Nach Modernisierungsmaßnahmen am Wohnungsbestand stimmten die ursprünglichen Flächen nicht mehr — die baulichen Änderungen mussten in die Pläne eingearbeitet und die Wohnflächen anschließend neu berechnet werden.

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Lösung

Einarbeitung der Modernisierungen in die Bestandspläne und anschließende Neuberechnung der Wohnflächen nach WoFlV auf aktualisierter Grundlage.

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Ergebnis

Aktuelle, modernisierungskonforme Wohnflächen als verlässliche Basis für die genossenschaftliche Verwaltung.

groupWohnungsgenossenschaften und -unternehmen nach Modernisierung

Braun Landschaftsarchitekten — Flächen- und Mengendaten

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Szenario

Für ein Platzgestaltungsprojekt wurden belastbare Flächen- und Mengendaten als Planungs- und Ausschreibungsgrundlage benötigt.

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Lösung

Aufbereitung der Flächen- und Mengenermittlung aus den Planunterlagen als strukturierter Datenservice.

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Ergebnis

Konsistente Flächen-/Mengendaten als verlässliche Grundlage für Planung und Ausschreibung.

groupLandschaftsarchitektur- und Planungsbüros mit Flächen-/Mengenbedarf

Deutsche Immobilien Gesellschaft mbH — strukturierte Bestandsdaten

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Szenario

Für ein Bestandsobjekt (Schlinckstraße) wurden strukturierte Flächen- bzw. Objektdaten als verlässliche Grundlage für die weitere Bearbeitung benötigt.

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Lösung

Aufbereitung der vorhandenen Unterlagen in einen strukturierten, nutzbaren Datenbestand.

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Ergebnis

Belastbare Objekt-/Flächendaten als Arbeitsgrundlage, ausgelagert ohne internen Aufwand.

groupImmobiliengesellschaften mit Bestandsdaten-Bedarf