DIN 277 Nutzflächen: Aufteilung und Berechnung

Auf den Punkt:

Wie die DIN 277 Nutzflächen kategorisiert — und warum diese Differenzierung für Bestandsbewertung und Mietkalkulation wichtig ist.

Von Stefan Kratzert

Strukturierung der Flächen

DIN 277 unterteilt die Brutto-Grundfläche in Nettogrundfläche und Konstruktionsfläche. Die Nettogrundfläche zerfällt in Nutzungsfläche, Technikfläche und Verkehrsfläche. Diese Hierarchie ist verbindlich für alle Berechnungen nach dieser Norm.

Nutzungsfläche-Kategorien

Sieben Hauptnutzungsarten: Wohnen, Büroarbeit, Produktion, Lagerung, Bildung, Heilen, Sonstige Nutzungen. Jede mit Untergliederung. Maßgeblich für die Zuordnung ist allein die vorgesehene Nutzung einer Fläche — unabhängig davon, ob sie vermietet ist oder tatsächlich von einem Mieter belegt wird. Diese Kategorisierung ist Grundlage für Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Förderanträge und Vergleichsmieten.

Praktische Anwendung

Bei Mischnutzungen werden Flächen anteilig zugeordnet. Klare Trennung erleichtert Reporting an Investoren, BV-Berechnungen und Förderanträge nach KfW oder BAFA. Im Bestand oft nachträglich zu erfassen.

Quellen

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