Scan to BIM: Aus Ihrer Punktwolke wird ein BIM-Modell

Sie haben ein Gebäude per Laserscan erfassen lassen und brauchen daraus ein Modell, mit dem Sie planen können? Wir modellieren aus Ihrer registrierten Punktwolke ein BIM-Bestandsmodell in Revit, Archicad oder IFC. Standard ist LOD 200: Wände, Decken, Dächer, Treppen, Stützen und Öffnungen in korrekter Lage und Abmessung. Jedes Modell prüft ein Architekt gegen die Punktwolke, bevor es zu Ihnen geht. Den Preis nennen wir nach Sichtung Ihrer Daten als Pauschale im Angebot. Haben Sie noch keinen Scan, vermitteln wir einen Vermessungspartner.

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Punktwolken sind für den Datei-Upload zu groß: Link zur Punktwolke bitte ins Nachrichtenfeld schreiben.

Was Sie von uns bekommen

  • BIM-Bestandsmodell als Revit- (RVT), Archicad- (PLN) oder IFC-Datei (IFC 2x3 oder IFC4)
  • Bauteile als echte BIM-Objekte (Wand, Decke, Fenster), keine Flächen oder Meshes. Mengen und Flächen lassen sich direkt auswerten.
  • Geschosse, Ebenen und Raumstempel nach Ihrer Vorgabe oder unserem Standard
  • Auf Wunsch abgeleitete 2D-Pläne (Grundrisse, Schnitte, Ansichten) als DWG und PDF. Brauchen Sie nur Pläne und kein Modell, ist Punktwolke zu 2D-Plan der günstigere Weg.

Welche Daten wir brauchen

  • Registrierte Punktwolke als E57, RCP/RCS (Autodesk ReCap) oder LAS/LAZ. Die Registrierung der Einzelscans übernimmt der Vermesser.
  • Angabe, welche Geschosse und Bereiche ins Modell sollen
  • Wenn vorhanden: alte Pläne, Fotos, Baubeschreibung. Sie zeigen, was der Scan nicht sieht (siehe LOD).
  • Große Datenmengen laden Sie per Link hoch. Hinweise dazu stehen unter Große Dateien übertragen.

LOD 200 als Standard und warum mehr nicht immer geht

Ein Laserscan misst Oberflächen. Er zeigt, wo eine Wand steht und wie dick sie ist, aber nicht, woraus sie besteht. Deshalb modellieren wir standardmäßig in LOD 200: Geometrie, Lage und Abmessungen der Bauteile stimmen, Schichtaufbauten und Materialien sind generisch.

LOD 300 bis 500 sind nach Absprache möglich, aber nur, wenn Pläne oder Ihre Angaben die fehlenden Details liefern: Wandaufbauten, Deckenstärken, Fenstertypen, Tragwerk. Ohne diese Angaben wäre ein höherer Detaillierungsgrad geraten, nicht gemessen. Den Unterschied der Stufen erklärt unser Artikel Level of Development.

Der Scan liefert die Geometrie. Den Schichtaufbau liefern Pläne oder Ihre Angaben.

Wie genau ist das Modell?

Das Modell ist nie genauer als der Scan. Ein BIM-Modell idealisiert außerdem: Wände werden gerade und lotrecht modelliert, auch wenn der Bestand leicht abweicht. Wir modellieren mit einer Toleranz von ±2 cm zur Punktwolke. Wo der Bestand stärker abweicht, etwa bei schiefen Wänden oder durchhängenden Decken, bilden wir die Abweichung ab oder vermerken sie im Prüfprotokoll, je nach Absprache im Angebot.

So läuft Ihr Auftrag

  1. Anfrage: Sie senden uns die Punktwolke oder einen Link und nennen Umfang und Zielformat.
  2. Sichtung und Angebot: Wir prüfen Dichte, Vollständigkeit und Registrierung der Punktwolke und nennen einen Pauschalpreis und den Liefertermin.
  3. Modellierung in Revit oder Archicad, je nach Zielformat
  4. Prüfung: Ein Architekt gleicht das Modell Geschoss für Geschoss mit der Punktwolke ab.
  5. Lieferung über das Kundenportal. Eine Runde Änderungswünsche ist inklusive. Fehler, die bei uns liegen, korrigieren wir kostenlos, bis es stimmt.

Noch keinen Scan? Wir vermitteln den 3D-Scan Ihres Gebäudes

Wir scannen nicht selbst, arbeiten aber mit Vermessungspartnern zusammen, die Gebäude per terrestrischem Laserscan erfassen. Auf Wunsch stimmen wir Scan und Modell aus einer Hand ab: Der Vermesser liefert die Punktwolke so, wie wir sie für das Modell brauchen, und Sie haben einen Ansprechpartner.

Was den Preis bestimmt

Wir rechnen pauschal, ohne Stundenabrechnung. Den Preis bestimmen:

  • Bruttogrundfläche und Anzahl der Geschosse
  • Detaillierungsgrad (LOD) und gewünschte Bauteile
  • Komplexität des Bestands (Gewölbe, Dachlandschaften, viele Versprünge)
  • Qualität der Punktwolke (Lücken, Rauschen, fehlende Bereiche)

Wo unsere Leistung endet

  • Wir erstellen keine amtliche Vermessung und keinen Lage- oder Höhennachweis.
  • Bauteile, die der Scan nicht erfasst (Leitungen in Wänden, verdeckte Tragwerksteile, Bereiche ohne Scan), modellieren wir nur nach Plänen oder Ihren Angaben und kennzeichnen sie.
  • Das Modell ersetzt kein Bauzustands- oder Schadensgutachten.

Häufige Fragen

Autoren: Stefan Kratzert, Architekt (Bayerische Architektenkammer) · Karyna Ladutska, Architektin · Ruslan Luarsabov, Bauingenieur