Scan-to-BIM: Von der Punktwolke zum BIM-Modell

Auf den Punkt:

Wie Bestandsgebäude aus Laserscan-Daten in maßhaltige BIM-Modelle überführt werden — Tools, Genauigkeit, Aufwand.

Von Stefan Kratzert

Was bedeutet Scan-to-BIM?

Scan-to-BIM bezeichnet die Modellierung von BIM-Bauteilen (Wände, Fenster, Decken) auf Basis einer Punktwolke. Das Ergebnis ist ein editierbares 3D-Modell mit Bauteilinformationen — die Punktwolke selbst ist nur das Referenzdatum.

Toolchain in der Praxis

Punktwolken-Aufbereitung in Autodesk ReCap oder Leica Cyclone, Modellierung in Revit mit Plugins wie PointSense oder As-Built for Revit. Alternative: ArchiCAD mit BIMcloud-Punktwolken-Import.

Genauigkeitsanforderungen

LOD 200 (geometrisch korrekt) reicht für Bestandsdokumentation, LOD 300 (mit Tür-/Fensterdetails) für Sanierungsplanung, LOD 400 (mit Anschlussdetails) für Werkplanung. Scan-Genauigkeit muss zur LOD passen.

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