Wohnflächenberechnung nach WoFlV und DIN 277 — Die Standards erklärt
Warum der Standard entscheidet
Dieselbe Wohnung, zwei Regelwerke, zwei verschiedene Quadratmeterzahlen — das ist keine Rechenschwäche, sondern System. Die WoFlV (Wohnflächenverordnung) ist der Maßstab für Wohnraum: Balkone zählen meist nur zu einem Viertel, Dachschrägen unter 2 m nur zur Hälfte, unter 1 m gar nicht. Die DIN 277 erfasst dagegen Grundflächen ohne solche Anrechnungsregeln — sie liefert daher regelmäßig höhere Werte.
Was wann gilt
Bei Mietverhältnissen und im geförderten Wohnungsbau ist die WoFlV der etablierte Standard — auf ihr basieren Mietspiegel-Einordnung und Betriebskostenabrechnung. Die DIN 277 kommt vor allem bei Bewertungen, Gewerbeflächen und baurechtlichen Fragen zum Einsatz. Im Zweifel gilt: Der Zweck bestimmt den Standard.
Warum es auf Genauigkeit ankommt
Weicht die tatsächliche Wohnfläche um mehr als 10 % von der vereinbarten ab, kann das Mietminderungen und Rückforderungen begründen — eine belastbare Berechnung schützt beide Seiten.
So kommst du zu deiner Berechnung
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